Vor dem Gong stimmt der Ram-Muay-Tanz auf den Abend ein, danach wird gekämpft – das ist kein Kultur-Dinner mit Tänzern in Boxhandschuhen. Ringside heißt: ganz nah an Schweiß und Spritzern. Von den Stadionrängen aus siehst du genauso viel und sitzt günstiger.
Standard ist das Bangla Boxing Stadium hinter dem Jungceylon in Patong; andere Stadien, etwa in Rawai, haben eigene Spieltage. Ob Kinder mitkommen, entscheidest du – nicht die Werber an der Bangla Road.
Gekämpft wird an vielen Abenden, meist beginnt der erste Kampf gegen 21 Uhr. Regen ändert am Ring nichts. In der Hochsaison sind die Plätze ringside früh vergeben.
Blut, harte Treffer und eine laute Menge gehören dazu – Kleinkinder besser nicht mitbringen. Es gilt keine Tempelkleiderordnung, aber anständig sitzen und nicht auf die Ringseile lehnen.
Transfer-Pakete beginnen bei ฿1.990. Wer selbst hinfährt, bekommt Tickets an der Kasse oft ab ฿1.500, ringside für rund ฿1.900. Der Unterschied im Paket ist meist der Transfer.
Echte Kämpfe mit Turniercharakter. Touristen sitzen im Publikum, aber die Fights sind ernst gemeint – Choreografie wie bei Fantasea gibt es hier nicht.
Ab etwa zehn Jahren, wenn du dein Kind kennst. Unter fünf sind Kinder oft frei, aber das ist selten die richtige Reihe – Lautstärke und Härte nicht unterschätzen.
Mehrere Kämpfe, oft bis gegen Mitternacht. Wer den letzten Gong sehen will, bleibt bis zum Ende; wer nur hineinschnuppern möchte, kann nach den ersten Fights gehen.
In der Regel im Bangla Boxing Stadium in Patong. Steht ein anderes Stadion auf dem Voucher, dann gilt dieses Stadion – Kamala ist es jedenfalls nicht.